#woichgeradebin #messagelearned_two

Die Schönheit der Insel zeigt sich einem oft ganz unerwartet. Du bist gerade im Bus, Auto, Zug oder Tuktuk unterwegs. Schaust gedankenverloren aus dem (offenen) Fenster. Die Häuser, die Shops, die Früchte, die Fische, die Palmen, das Meer, die Berge. Plötzlich bremst der Tuktukfahrer - “look, look”: Du erwachst schlagartig aus Deinem Tagtraum, denkst Dir “ja wohin schauen?”. Leises, sanftes deuten in die Richtung. Ein Vogel, Kingfisher, zeigt sein prachtvolles Federkleid. Blau, braun, weiß. Schimmernd in der Sonne. Glücklich fahren wir weiter.


Ein andern Mal sitzt Du am Fenster eines voll gepackten Bus. Schaust hinaus in die Landschaft. Und Dir eröffnet sich ein unglaublich schöner Sonnenuntergang. Du steigst bei der nächsten Haltestalle aus. Gehst zum Strand. Betrachtest das allabendliche Geschehen. Das allabendliche Geschehen was sich für Dich in diesem Moment ganz besonders anfühlt.



Jedes Mal bei solchen Momenten (die einem besonders erscheinen, von der Natur hervorgebracht, und doch Geschehen sind, die seit Jahrtausenden ablaufen) kommen mir die Lyrics eines meiner Lieblings-Reiselieder in den Kopf: “...many moons have risen and fallen long long before youve came; so which way is the wind blowin’, and what does your heart say? So follow, follow the sun,...” (by Xavier Rudd, Follow the sun). Es lässt einen daran erinnern, dass man ein kleines Individuum im großen Universum ist. Das man seinem Herzen folgen kann in seinem Leben. Das es Dir die Richtung zeigt, in die es gehen kann. Das man sich durchaus auch mal selbst nicht allzu wichtig nehmen kann. Solange man eins ist mit sich und seiner Umgebung, im Hier und Jetzt und im Moment lebt, kann man sich öffnen für die glücklichen und besonderen Momente, die jeder Tag in sich birgt.


Die Natur hat ihre Schönheit, und auch die Menschen. Erst neulich habe ich eine Zugfahrt hinter mir, die dies wieder auf eine besondere Weise gezeigt hat. Ich bin irgendwie in der 3. Klasse (hier auf Sri Lanka werden die Zugtickets und Wagons in 1., 2. und 3. Klasse getrennt. 1. Klasse hat schöne Sitze und meistens muss keiner stehen; 2. Klasse hat Sitzplätze und Stehplätze und manchmal wird gestanden; 3. Klasse hat Bänke und es wird immer gestanden) gelandet. Zunächst kein Problem dachte ich, wer will schon frühs um 6:30 Uhr mit dem Zug fahren. Falsch gedacht ^^ Vor allem Richtung Colombo sind die Züge um diese Zeit brechend voll! An meiner Haltestelle war es noch ok. Ich hatte zwar keinen Sitzplatz, hab aber meinen Rucksack, Yogatasche und Umhängetasche einfach in den Bereich zwischen den beiden Türen legen können. Es war dort genügend Platz. Doch bei der nächsten Haltestelle, so schnell konnte man gar nicht gucken, wurde jeglicher Platz mit Menschen gefüllt. Ein Singhalese gab mir den Tip, mein Gepäck doch lieber an den Rand zu packen, da bei der nächsten Haltestelle noch mehr Menschen reinkommen! Naja gut, dachte ich mir, mal schauen, wie ich das managen kann. In der kurzen Zeit, wo Menschen aussteigen und bevor wieder viele reinkommen, ist es mir gelungen meinen Rucksack an die Seite zu packen - nur dann sind die Leute eingeströmt und ich wurde irgendwie genau in die entgegengesetzte Seite geführt. Rucksack da, ich hier. Was tun also? Ich dachte mir, naja gut, klauen wird ihn schon keiner, dafür ist es zu auffällig. Aber was sah ich da? Den Leuten war wohl klar - dafür muss man kein Fuchs sein :P - dass ein Reiserucksack im Arbeiterverkehr wohl der einzig Weißen im Abteil gehören muss. Also hoben sie ihn über alle Köpfe hinweg bis zu mir - wie ein Stage Diving für meinen Rucksack - haha. So unglaublich lieb und mit einer Selbstverständlichkeit. Die Schönheit der Menschen hier. Immer wieder überraschend :)


#messagelearned_two

Vertraue Deinem Bauchgefühl. Fühlt es sich gut an, lasse es geschehen, was auch immer es gerade ist. Es wird sich fügen. Es wird jemand da sein, der Dir eine helfende Hand reicht. Der Dir liebe Worte spendet. Der Dir etwas zeigt. Von seinem Land, von seinen Gedanken. Von seinem Erfahrungsschatz. Sehe es. Akzeptiere es. Öffne Dich. Lass es zu. Behalte es in Deinem Herzen. Als eine Erinnerung. Eine Prägung Deiner selbst.


Egal ob groß oder klein, ob heimisch oder fremd. Es ist alles miteinander verbunden. Sehe das große Ganze und Dich inmitten davon. Fühle Dich gut und entdecke Deine Umgebung.


Denn: lebe Dein Leben, sei neugierig und starte Deine Entdeckungsreise!

Deine happy moksana

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