#woichgeradebin #messagelearned_one

Der Anfang meiner Reise hat mich nach Sri Lanka geführt. Seit nun schon knapp vier Wochen verbringe ich meine Zeit auf dieser Insel.

Sri Lanka - ein Land, das mich bereits vieles gelernt und mir die Schönheit der Menschen und der Natur gezeigt hat.



Zunächst am Flughafen in Colombo angekommen erkennt man deutlich den Unterschied zwischen deutscher und singhalesischer Kultur: es geht in unseren Augen drunter und drüber. Im Ein- und Ausgangsbereich des Flughafen begrüßen Dich mehrere Simkartenanbieter und zahlreiche Taxifahrer. Ein jeder macht Dir ein gutes Angebot - stets mit einem Lächeln im Gesicht. Hat man sich dann erst mal für etwas entschieden, geht es auf die Straße raus. Und bam - es geht weiter mit den landesspezifischen Unterschieden. Offensichtlich herrscht Linksverkehr. Das Verkehrsmittel Deiner Wahl startet und schmeißt sich ins Getümmel: PKWs, Lastwagen und Busse. Aber halt stop, was sieht man da: zwischen zwei Bussen, die sich gegenseitig gerade auf einer einspurigen Strecke überholen, passt immer noch ein Tuktuk! Schnell wird klar: die knatternden sog. Three-Wheeler sind DAS Verkehrsmittel und wuseln im gesamten Straßenverkehr wild durcheinander wobei keine Lücke ungenutzt bleibt. In den weiteren Wochen wird das auch ein von uns gern genutztes Fahrzeug :) Und es macht super viel Spaß die Straßen so zu erkunden mit dem Fahrtwind im Gesicht und dem knattern im Ohr (ein Tuktuk auf den Zubringerstraßen nach Colombo zu nehmen ist hier eher wenig empfehlenswert… hier wird schnell mal die Luft stark von LKWs oder Bussen verunreinigt und man ringt nach Luft).


Jedes Mal wieder, wenn in ein Tuktuk gestiegen wird, ist es ein spannendes Entdecken, welcher Weg nun genommen wird und welche Fahrkünste der Tuktukfahrer zeigt. Eines ist sicher: in Sachen Reaktionszeit und zeitgleicher Gelassenheit im Straßenverkehr von Sri Lanka kann einiges gelernt werden. Ein heißes Manöver folgt dem nächsten: die Kurven eng nehmen, Lastwägen oder Schlaglöcher in kürzester Zeit ausweichen, hupen - und kurz mal angepasst fahren, da um die Ecke eine Straßenkontrolle wartet, angezeigt von einem aufleuchtenden entgegenkommenden Auto. Und dann sind hier auch noch die Tiere, die gerne die Straßen betreten. Häufig anzutreffen sind Hunde gefolgt von Kühen. Doch hin und wieder kann es vorkommen, dass Elefanten oder Warane die Straße queren. Alles üblich und alltäglich :) Und wenn einem nach einer Stärkung ist, so kann einfach am Strßenrand nach der nächsten Gelegenheit Ausschau gehalten werden: von Obst, Gemüse bis hin zu Büffeljoghurt (Curd) mit Palmhonig kann man alles bekommen - selbstgemacht, frisch und super lecker :)



MESSAGE_LEARNED:

Man kann sich seinen Weg bahnen, egal, was gerade den Weg zu kreuzen vermag; doch ganz im Folgen seines Weges, keine Scheuklappen aufzusetzen, sondern offen zu sein für das, was kommt; auf Gegebenheiten zu reagieren; sich Gegenseitig zu akzeptieren; gegebenfalls auch einfach mal abwarten, bis und wie es weitergehen kann. Und währenddessen: die Schönheit, die den Weg säumt bewusst zu sehen und dankbar zu sein.


Die Schönheiten, die Sri Lanka zu entschlüsseln hat, sind zahlreich! Mensch, Natur, Denkmähler, Kultur… so vieles und doch so versteckt. Man muss nur verstehen hinzusehen.

Neugierig sein. Offen für Neues :)


Denn: lebe Dein Leben! Sei neugierig und starte Deine Entdeckungsreise!

Deine Happy Moksana :)

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